Glossar für die Lebensversicherung

Im Versicherungsbereich gibt es zahlreiche Fachbegriffe und Ausdrucksweisen, die für den Laien oft schwer verständlich sind. Um im Versicherungsdschungel nicht den Überblick zu verlieren, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe aus dem Bereich Haftpflichtversicherung zusammengestellt und anschaulich erklärt. Damit auch Sie zum Experten werden.
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Markus Hahn
Markus Hahn – Versicherungsexperte

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A

Ablaufleistung

Die Ablaufleistung einer Lebensversicherung bezeichnet den Kapitalbetrag, der bei Eintritt des Leistungsfalls an den Versicherungsnehmer ausgezahlt wird. Die Ablaufleistung setzt sich aus dem vertraglich garantierten Erlebenskapital sowie nicht garantierten Überschussanteilen zusammen, die abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens während der Vertragslaufzeit erzielt werden.

Abrufphase

Als Abrufphase wird eine Zeitspanne gegen Ende der Beitragszahlungen für eine Lebensversicherung bezeichnet, die je nach Tarif vom Versicherer gewährt wird. Wird die Abrufphase erreicht, kann sich der Versicherte zu jeder Zeit für eine direkte Auszahlung des Kapitals entschließen oder weiterhin Beiträge dotieren, um so die Ablaufleistung der Lebensversicherung noch zu erhöhen.

ALB

ALB steht als Abkürzung für Allgemeine Bedingungen für die Lebensversicherung. Über das Dokument werden die grundlegenden Rechte und Pflichten der Versicherung sowie des Versicherungsnehmers festgelegt, die für den Abschluss einer Lebensversicherung unabhängig vom Tarif eine Rolle spielen.

Anlageformen, begünstigte

Als begünstigte Anlageformen werden Produkte der privaten Altersvorsorge bezeichnet, die eine staatliche Zertifizierung im Rahmen des Altersvermögensgesetzes erhalten haben. Für diese Vorsorgetarife wird eine Begünstigung durch den Staat gewährt, beispielsweise durch die Zahlung festgelegter Eurobeträge wie in der Riesterrente oder als steuerliche Begünstigung wie bei Tarifen der Basis- oder Rüruprente.

Anlageverfahren, Kapitaldeckungsverfahren

Das Anlageverfahren ist bei sämtlichen Produkten der privaten Altersvorsorge das grundlegende Prinzip zum Vermögensaufbau. Hierbei werden die Beiträge des Versicherungsnehmers als eigenständiges Kapital zurückgelegt und verzinst, die Ablaufleistungen entstehen somit durch die individuelle Kapitaldeckung. Anders erfolgt dies bei der gesetzlichen Rentenversicherung und dem Umlageverfahren, bei dem jetzige Beitragszahler die Rentenbezüge der aktuellen Rentnergeneration finanzieren.

Ansammlung, verzinsliche

Die verzinsliche Ansammlung ist eine häufig genutzte Variante, erzielte Überschüsse einer Versicherung zu Gunsten eines Versicherungsnehmers anzulegen. Werden in den verschiedenen Geschäftsjahren Überschüsse erzielt, werden diese im Rahmen der verzinslichen Ansammlung auf einem Konto angehäuft und verzinst. Bei Eintritt der Leistungsphase wird die verzinsliche Ansammlung gemeinsam mit der garantierten Erlebensfallleistung an den Versicherungsnehmer ausgezahlt.

Anschlussversicherung

Eine Anschlussversicherung kann als Option dann abgeschlossen werden, wenn durch eine Lebensversicherung mehr als eine Person begünstigt wird. Wird diese z. B. für mehrere Geschäftspartner oder Eheleute abgeschlossen und verstirbt einer der Begünstigten während der Aufschubphase, kann bei entsprechender Klausel eine Anschlussversicherung abgeschlossen werden, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung nötig wird.

Aufschubzeit

Die Aufschubzeit ist die offizielle Bezeichnung für die Zeitspanne zwischen dem Versicherungsbeginn eines Produkts der privaten Altersvorsorge sowie dem Datum der ersten Renten- bzw. Kapitalauszahlung. Findet eine fortlaufende Zahlung der Beiträge durch den Versicherungsnehmer statt, ist die Aufschubzeit mit der Beitragszeit identisch, je nach Tarif kann sich eine längere Aufschubzeit ohne Beitragszahlung ergeben.

B

Bewertungsreserven

Die Bewertungsreserven spielen bei fondsgebundenen Produkten der privaten Altersvorsorge eine Rolle und sagen etwas über die Sicherheit der in Aussicht gestellten Renditen aus. Diese werden umso sicherer gewährt, je höher die Bewertungsreserven eines Versicherers ausfallen. Konkret ermittelt werden die Reserven als Differenz aus dem Buchwert von Kapitalanlagen sowie dem höheren Marktwert, der bei Veräußerung dieser Anlagewerte realisiert wird.

C
D
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Erlebensfallkapital

Das Erlebensfallkapital einer Lebensversicherung wird dann ausgezahlt, wenn der Versicherungsnehmer wie vorgesehen das Datum des Leistungsfall erreicht und nicht bereits während der Anschubphase verstorben ist. Die Höhe des Erlebensfallkapitals setzt sich aus den garantierten und vertraglich festgehaltenen Kapitalanteilen des Vorsorgeprodukts sowie den nicht garantierten Überschüssen des Versicherers zusammen.

Ertragsanteil

Der Ertragsanteil kann grob als die Verzinsung beschrieben werden, die auf ein Produkt der privaten Altersvorsorge angerechnet wurde und die eingezahlten Beiträge des Versicherungsnehmers erhöht. Bei der Besteuerung der privaten Zusatzrenten spielt ausschließlich der Ertragsanteil eine Rolle, wobei verschiedene nach dem Altersvermögensgesetz begünstigte Produkte von der Versteuerung des Ertragsanteils teilweise oder komplett befreit sind.

F
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Gesundheitsprüfung

Eine Gesundheitsprüfung spielt bei der Lebensversicherung ebenso eine Rolle wie bei der Absicherung von gesundheitlichen Risiken durch ein privates Versicherungsunternehmen. Die Gesundheitsprüfung erfolgt schriftlich bei der Antragsstellung und bietet der Versicherung einen Einblick in Vorerkrankungen und gesundheitliche Risikofaktoren. Anhand der Angaben des Versicherten findet eine individuelle Tarifierung und Kalkulation der Beitragshöhe statt.

Gewinnanteile, Überschussanteile

Als Gewinnanteile oder Überschussanteile werden nicht garantierte Leistungen einer Lebensversicherung und anderer Personenversicherung bezeichnet, die von der wirtschaftlichen Entwicklung des Versicherungsunternehmens abhängen. Entscheidet sich dieses nach einem guten Geschäftsjahr dazu, die Mitglieder an den erzielten Gewinnen teilhaben zu lassen, werden durch die gewährten Überschussanteile die garantierten Ablaufleistungen eines Versicherungsvertrags neben der regulären Verzinsung zusätzlich erhöht.

Gewinnverwendungsart

Die Gewinnverwendungsart ist bei Produkten zur privaten Altersvorsorge bei der Antragstellung durch den Versicherungsnehmer zu benennen. Relevanz besitzt die Angabe, wenn sich die Versicherung aufgrund eines guten Geschäftsjahres zur Beteiligung ihrer Mitglieder an erzielten Überschüssen entscheidet. Je nach gewählter Gewinnverwendungsart können diese Überschüsse die garantierten Ablaufleistungen erhöhen oder für eine Absenkung der Beiträge bei fester Ablaufleistung sorgen.

Grundhöchstbetrag

Der Grundhöchstbetrag nimmt für die Kalkulation des Vorsorgehöchstbetrags eine entscheidende Rolle ein. Der Grundhöchstbetrag wird dabei auf zu zahlende Versicherungsbeiträge angewendet, die nach dem sogenannten Vorwegabzug noch durch den Versicherungsnehmer zu entrichten sind.

H

Halbjahresmethode

Die Halbjahresmethode wird in der Lebensversicherung zur Berechnung des versicherungstechnischen Alters des Versicherungsnehmers herangezogen. Vom Tag des Versicherungsbeginns aus wird hierbei geprüft, ob sich dessen Geburtstag im Halbjahr vor oder nach diesem Datum befindet. Durch die Halbjahresmethode kann das tatsächliche vom versicherungstechnischen Alter folglich um maximal ein Jahr abweichen, falls der Geburtstag in den nächsten sechs Monaten liegen sollte.

Heiratsversicherung (Aussteuerversicherung)

Die Heiratsversicherung ist eine besondere Variante der Kapitallebensversicherung, bei der ein Leistungsfall neben Ablauf des Vertrags und Todesfall des Versicherungsnehmers auch bei dessen Heirat eintritt. Mit der Aussteuerversicherung wird in der Praxis vorrangig der Nachwuchs des Versicherungsnehmers begünstigt, bei Versterben des Kindes vor der Heirat des Elternteils werden die eingezahlten Beiträge zurückerstattet.

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J
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Kapitallebensversicherung

Die Kapitallebensversicherung stellt eine der wichtigsten Varianten der Lebensversicherung dar. Bei dieser zahlt der Versicherungsnehmer über einen fest vereinbarten Zeitraum monatliche Beiträge ein oder dotiert den Vertrag in unregelmäßigen Abständen durch Einmalzahlungen. Bei Erreichen des Leistungsfall findet eine Auszahlung der angesparten Versicherungsbeiträge zuzüglich erzielter Gewinnanteile und Zinsen einmalig als volle Kapitalsumme statt.

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Lebensversicherung

Der Begriff Lebensversicherung bezeichnet allgemein die Absicherung diverser Risiken, die im Leben einer natürlichen Person auftreten können. Zu den wichtigsten Varianten der modernen Versicherungswirtschaft gehören die Kapital-Lebensversicherung als Produkt der privaten Altersvorsorge sowie die Risiko-Lebensversicherung, bei der den Hinterbliebenen des Versicherungsnehmers im Falle seines Todes finanzielle Leistungen gewährt werden.

Lebensversicherung, fondsgebundene

Die fondsgebundene Lebensversicherung gehört zu den eher modernen Errungenschaften des Versicherungswesens, bei der die Renditeentwicklung des Vorsorgeproduktes eng an die Entwicklung der am Produkt beteiligten Fonds gekoppelt ist. Eine fondsgebundene Lebensversicherung bietet daher einen sehr geringen Garantiezins, bietet im Umkehrschluss bei einer positiven, wirtschaftlichen Entwicklung jedoch die Chance auf höhere Renditen als bei einer klassisch finanzierten Lebensversicherung.

Lebensversicherung, gemischte

Als gemischte Lebensversicherung wird ein Vorsorgeprodukt bezeichnet, das die Vorzüge einer Kapital-Lebensversicherung sowie der Risiko-Lebensversicherung miteinander verbindet. Eine Auszahlung von Leistungen durch den Versicherer erfolgt somit im Erlebensfall des Versicherungsnehmers, ebenso wie im Todesfall an dessen Hinterbliebene.

Lebensversicherung, indexgebundene

Die indexgebundene Lebensversicherung stellt eine Variante der fondsgebundenen Lebensversicherung dar, bei der die erzielte Rendite der Versicherung an einen bestimmten Aktienindex gekoppelt ist. Wie bei fondsgebundenen Modellen fällt die Garantieverzinsung bei dieser Art der Lebensversicherung eher gering aus, jedoch ergeben sich mit einer positiven Entwicklung des Index‘ höhere Renditeaussichten als bei einer Geldanlage mit alleinigem Garantiezins.

Lebensversicherung, kapitalbildende

Die kapitalbildende Lebensversicherung gehört zu den wichtigsten Varianten der modernen Lebensversicherung, bei der durch Einzahlung von Versicherungsbeiträgen durch den Versicherungsnehmer Kapital im Rahmen einer privaten Altersvorsorge angespart wird. Die kapitalbildende Lebensversicherung ist meist als gemischter Vorsorgetarif angelegt, d. h. neben der Auszahlung im Erlebensfall gewährt die Versicherung auch Leistungen beim Versterben des Versicherungsnehmers in der Aufschubzeit.

M
N
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Q
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Rechnungszins, Rechnungszinsfuß

Der Rechnungszins(fuß) ist die offizielle Bezeichnung für den garantierten Zins, der bei Verträgen der Kapital-Lebensversicherung pro Jahr gewährt wird und für eine Steigerung der vom Versicherungsnehmer eingezahlten Beiträge sorgt. Seit dem Jahr 2012 liegt der variable Zins mit 1,75 % auf einem eher niedrigen Niveau, abhängig von der Unternehmensentwicklung werden ergänzend Überschussanteile gewährt.

Risiko-Lebensversicherung

Die Risiko-Lebensversicherung stellt eine Variante der klassischen Lebensversicherung dar, bei welcher der Leistungsfall durch den Tod des Versicherungsnehmers eintritt. Im Vertrag der Risiko-Lebensversicherung lassen sich ein oder mehrere Person als Begünstigte benennen, die nach dem Todesfall die zugesicherte Kapitalleistung erhalten. Üblich ist der Abschluss gemischter Versicherungsverträge, bei denen die Risiko-Lebensversicherung an eine Kapital-Lebensversicherung gekoppelt ist.

S

Schlussgewinnanteil, Schlussüberschuss

Als Schlussgewinnanteil bzw. Schlussüberschuss wird ein Gewinnanteil der Lebensversicherung bezeichnet, der erst unmittelbar vor Beendigung des Vertragsverhältnisses auf das angesparte Kapital angerechnet wird. Der Schlussüberschuss fließt somit nicht in die fortlaufende Verzinsung ein, sondern wird z. B. als verzinsliche Ansammlung aus erzielten Überschüssen der Versicherung gewährt. Auch bei Verträgen zur Risiko-Lebensversicherung ist die Gewähr eines Schlussgewinnanteils üblich.

Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung dient der Finanzierung der Beerdigungskosten im Falle des Todes des Versicherungsnehmers. Die Versicherung stellt somit eine Variante der Risiko-Lebensversicherung dar, bei der frei über die Todesfallsumme durch die Hinterbliebenen verfügt werden kann, das Geld also z. B. auch zum Bezahlen der fortlaufenden Lebenshaltungskosten zum Einsatz kommt.

Steuerersparnis

Eine Steuerersparnis lässt sich für verschiedene Produkte der privaten Altersvorsorge erzielen, doppelt begünstigt sind dabei noch Altverträge über Lebensversicherungen und Zusatzrenten, die vor dem Jahr 2005 abgeschlossen wurden. Auch durch staatlich geförderte Modelle wie die Rüruprente ergibt sich die Möglichkeit, von einer Steuerersparnis während der Beitrags- und Leistungsphase zu profitieren.

Steuerersparnis durch Beiträge

Je nach Art des Versicherungsprodukts der privaten Altersvorsorge wird es möglich, eine Steuerersparnis durch Beiträge zu erzielen. Diese sind als Sonderausgaben bei der Einkommensteuererklärung anzugeben und mindern so das zu versteuernde Gesamteinkommen. Das Ausnutzen dieser steuerlichen Vorteile ist vor allem für Selbstständige, Freiberufler und Beamte interessant.

Steuerliche Förderung

Eine steuerliche Förderung nach dem Altersvermögensgesetz erfolgt sowohl in der Riester- wie der Basisrente. Beim Riestermodell findet die Förderung ausschließlich dann statt, wenn der abzugsfähige Beitragsanteil die festen, staatlichen Zulagen übersteigt. Bei der Basisrente findet hingegen eine steigende steuerliche Anrechnung als Sonderausgabe statt, die ab dem Jahr 2040 das gesamten Beitragsvolumen abzugsfähig macht.

T

Todesfallkapital

Das Todesfallkapital bzw. die Todesfallsumme kommt dann zur Auszahlung, wenn der Versicherungsnehmer während der Aufschubphase verstirbt. Die Todesfallsumme setzt sich aus den bis dahin eingezahlten Beiträgen sowie der zugesicherten Verzinsung und den erzielten Überschussanteilen des Versicherers zusammen. Die Todesfallsumme kann einen bestimmten Personenkreis begünstigen oder fällt dem Erbvermögen des Verstorbenen zu.

Todesfallleistung

Die Todesfallleistung einer Lebensversicherung wird in vollem Umfang nach einem Unfall gewährt, sofern dieser spätestens 48 Stunden nach Eintreten des Unfalls angezeigt wird. Bei einer durch den Unfall erlittenen Invalidität können sich anteilige Leistungen des Vertrags ergeben, die je nach Grad der Invalidität bis zum vollen Umfang der Todesfallleistung heranreichen können.

Todesfallversicherung, lebenslängliche

Die lebenslängliche Todesfallversicherung kann in Form einer Sterbegeldversicherung ohne explizites Ende der Vertragslaufzeit vereinbart werden und sorgt für die Auszahlung der anfallenden Beerdigungskosten durch den Versicherer. Die Variante ist einer gemischten Lebensversicherung oder Risiko-Lebensversicherung vorzuziehen, die zeitlich durch den Eintritt in das gesetzliche Rentenalter oder ein anderes Datum begrenzt abgeschlossen wird.

U

Umlageverfahren

Das Umlageverfahren kommt in der gesetzlichen Rentenversicherung zum Einsatz und wird hier als Generationenvertrag bezeichnet. Heutige Erwerbstätige zahlen dabei durch ihre Rentenversicherungsbeiträge die fortlaufenden Renten der älteren Generation. In der privaten Altersvorsorge kommt statt des Umlageverfahrens das Kapitaldeckungsverfahren zum Einsatz, jeder Versicherte bildet hierbei ausschließlich für sich ein individuelles Alterskapital, mit dem er seine vertraglich zugesicherten Leistungen selbst finanziert.

V

Verbundene Leben

Als Verbundene Leben wird eine Variante der Lebensversicherung benannt, bei der zwei oder mehr Personen als Versicherungsnehmer benannt sind. Üblich ist diese Form der Absicherung z. B. bei Eheleuten oder Geschäftspartnern, die sich günstiger als zwei oder mehr Einzelverträge finanziert lässt. Prinzipiell ist es auch möglich, Todesfallleistungen in den Vertrag zu Verbundenen Leben mit einzuschließen.

Vermögensbildende Lebensversicherung

Als vermögensbildende Lebensversicherung wird eine klassische Lebensversicherung bezeichnet, die sich ausschließlich über die Vermögenswirksamen Leistungen eines Arbeitgebers finanziert. Die Variante kann sowohl als Kapital-Lebensversicherung wie als gemischte Lebensversicherung abgeschlossen werden, eine Kombination mit anderen Zusatzversicherungen ist allerdings nicht möglich.

W
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Z

Zillmer-Verfahren (oder: Zillmerung)

Das mathematische Zillmer-Verfahren kommt zur Tilgung der Abschlusskosten zum Einsatz, die bei jeder neuen Lebensversicherung sowie anderen Vertragsarten der privaten Altersvorsorge entstehen. Durch die sogenannte Zillmerung wird ein geringer Kostenaufschlag auf den eigentlich zu leistenden Versicherungsbeitrag angerechnet, um die Kosten für den Versicherungsnehmer ohne eine große, spürbare Mehrbelastung auszugleichen.

Zusatzversicherung

Als Zusatzversicherung wird der Einschluss ergänzender Risiken zu einem Hauptvertrag bezeichnet, wobei Zusatzversicherungen sowohl im Rahmen einer Lebensversicherung wie der privaten Rentenversicherung möglich werden. Die am häufigsten gewählte Zusatzversicherung bei Produkten zur privaten Altersvorsorge ist die Absicherung des Todesfalls, grundsätzlich lassen sich je nach Versicherung noch weitere Risiken wie die Invalidität oder Berufsunfähigkeit kombiniert mit absichern.

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