Fragen & Antworten zur Unfallversicherung

Auf Experte24 finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema Unfallversicherung. Falls trotzdem noch Unklarheiten bestehen, haben wir hier noch einmal die häufigsten Fragen zusammengefasst und verständlich beantwortet.

Sollten dennoch noch Fragen offen sein, nehmen Sie gerne persönlich Kontakt mit uns auf.

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FAQ für Haftpflichtversicherungen

Weshalb ist eine höhere Absicherung von Kindern sinnvoll?

Ein Unfall bei Kindern stellt aufgrund des jungen Lebensalters eine existenzielle Gefährdung dar. Geraten Kinder in eine Unfallsituation, tritt aufgrund des kleinen und schwachen Körpers eher eine bleibende Beschädigung für Körper oder Geist auf. In schlimmsten Fällen wird es dem Kind nicht möglich, eine Berufstätigkeit aufzunehmen und somit in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Eine umfassende Absicherung des Kindes im Rahmen einer Unfallversicherung stellt daher sicher, dass ein Grundstock an finanzieller Sicherheit gegeben ist. Grundsätzlich kann eine ähnliche Sicherheit auch über eine Berufsunfähigkeitsversicherung erzielt werden, allerdings bieten im Vergleich zur Unfallversicherung manche Gesellschaften keinen BU-Schutz für Kinder an, da diese aufgrund des fehlenden Berufs nicht sinnvoll tarifiert werden können.

Wo sind die größten Risiken für einen Unfall gegeben?

Das Risiko auf einen Unfall ist in sämtlichen Lebensbereichen gegeben, Klassiker wie ein Arbeitsunfall oder ein Unfall im Haushalt nehmen dabei nur einen Teil der gesamten Unfallrisiken ein. Nach aktuellen Statistiken der Versicherungen in Deutschland ist knapp jeder dritte Unfall ein Arbeitsunfall. Für diesen können Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung anfallen, allerdings gehen diese vielen Versicherten nicht weit genug, so dass eine gezielte Ergänzung um private Leistungen erwünscht wird. Ein weiteres Drittel sind Unfällen im Haushalt sowie bei Sport und Spiel zuzuordnen, das restliche Drittel wird durch Unfälle im Straßenverkehr und sonstige Lebenssituationen eingenommen. Eine private Unfallversicherung umfasst sämtliche dieser genannten Lebensbereiche.

Ist eine Gesundheitsprüfung bei der Unfallversicherung obligatorisch?

Im Vergleich zu anderen Versicherungen mit einer Absicherung von gesundheitlichen Risiken ist eine Gesundheitsprüfung bei einer Unfallversicherung eher ungewöhnlich. Dies ist auch nachvollziehbar, da aus einer mehr oder weniger guten Gesundheit des Versicherungsnehmers nicht abgeleitet werden kann, ob dieser wahrscheinlicher an einem Unfall beteiligt ist. Allerdings werden bei der Antragsstellung andere grundlegende Fragen gestellt, die etwas über die Unfallwahrscheinlichkeit aussagen, z. B. ob Risiko-Sportarten betrieben werden. Je nach Versicherer werden einzelne, schwere Krankheiten zusätzlich angefragt, eine umfassende Gesundheitsprüfung ist hiermit aber nicht gleichzusetzen.

Was genau definiert eine Versicherung als Unfall?

Die explizite Definition eines Unfalls ist dem jeweiligen Versicherungsvertrag zu entnehmen. Üblicherweise wird ein Unfall als ein von außen auf den Versicherungsnehmer einwirkendes Ereignis definiert, welches plötzlich und unerwartet eintritt und eine Beeinträchtigung der Gesundheit des Versicherungsnehmers nach sich zieht. Ferner muss die Einwirkung auf unfreiwillige Art und Weise die Gesundheit des Versicherten geschädigt haben.

Weshalb ist die Entscheidung für eine private Unfallversicherung sinnvoll?

Viele Bundesbürger erachten den Abschluss einer privaten Unfallversicherung für überflüssig, da ihnen der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bekannt ist. Viele übersehen jedoch, dass dieser sowohl in seinen Leistungen begrenzt ist als auch nur im beruflichen Umfeld zum Einsatz kommt. Da mehr als jeder zweite Unfall jedoch in Sport, Alltag und Freizeit eintritt, besteht für diese Zeiten kein Schutz. Ein Unfall kann dabei für eine lebenslange Einschränkung der eigenen Gesundheit sorgen, eine Invalidität mit einem Verlust von Gliedmaßen wirkt sich unmittelbar auf die Fortführung des bisherigen Berufs aus. Mit einer privaten Unfallversicherung lassen sich nicht nur derartige Risiken auf sinnvoller Basis absichern, vielmehr kann der Versicherungsnehmer ganz gezielt festlegen, welche Leistungshöhen er sich im Falle eines Unfalls bzw. einer bleibenden Invalidität von seiner Versicherung erwünscht.

Gibt es Personen, die keine private Unfallversicherung abschließen können oder dürfen?

Grundsätzlich schließt die private Unfallversicherung keine Personengruppe a priori aus, selbst für Kinder oder ältere Menschen kann ein solcher Unfallschutz abgeschlossen werden. Die meisten Versicherungen lehnen lediglich dann eine Absicherung ab, wenn der Antragsteller über erhebliche Einschränkungen in körperlicher, geistiger oder psychischer Hinsicht verfügt. Üblich ist eine Ablehnung bei Feststellung der Pflegestufe II und III, zudem werden Personen mit der Diagnose auf eine schwere Geisteserkrankung häufig abgelehnt, da diese möglicherweise eine Unfallsituation provozieren oder Gefahren nicht richtig einschätzen können.

Durch wen wird der Grad der Invalidität festgelegt?

Der Invaliditätsgrad, an der sich die Leistungen aus der privaten Unfallversicherung orientieren, wird im Normalfall vom behandelnden Arzt des Versicherungsnehmers festgelegt und in den meisten Fällen auch uneingeschränkt von der Versicherung akzeptiert. Sollte diese Zweifel an der gestellten Diagnose und dem Grad der Invalidität herrschen, können auch von der Gesellschaft beauftragte Fachärzte zum Einsatz kommen. Im Streitfall über die Festlegung des Invaliditätsgrades kommen in dritter, neutraler Instanz andere Mediziner wie z. B. Amtsärzte zum Einsatz, derartige Streitfälle sind in der Versicherungspraxis allerdings sehr selten.

Gibt es beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung eine Altersgrenze?

Eine Begrenzung von Alters wegen wird von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich gehandhabt. Manche Gesellschaften machen für ihre Unfallverträge die Einschränkung geltend, dass der Versicherte noch nicht das 65. oder 70. Lebensjahr vollendet haben darf. Bei anderen Versicherungen werden speziell für die ältere Zielgruppe Tarife ausgearbeitet, die als altersgerechte Unfallversicherung angeboten werden. Bei den meisten Gesellschaften stellt weniger das Alter des Versicherungsnehmers, als vielmehr dessen Gesundheitszustand einen Grund für die Ablehnung eines Antrags dar. Üblich ist es z. B. den Versicherungsantrag zu verweigern, wenn sich der Antragssteller in der Pflegestufe II oder III befindet.

Ist der privaten Unfallversicherung ein Berufswechsel mitzuteilen?

Grundsätzlich ist der Versicherung stets anzuzeigen, wenn der Versicherungsnehmer seinen Arbeitsplatz oder Beruf wechselt, auch wenn dies nicht zwingend Auswirkungen auf den Versicherungsschutz und den zu zahlenden Beitrag hat. Grundsätzlich findet bei der Tarifierung eine Einstufung des Versicherungsnehmers in eine der sogenannten Gefahrengruppen A oder B statt, falls dessen berufliches Umfeld höhere Risiken für Unfälle mit sich bringt. Durch den Berufswechsel können sich folglich mehr oder weniger große Risiken ergeben, was sich im Versicherungsschutz und im Beitrag widerspiegelt. Wichtig ist, dass die Mitteilung über den Berufswechsel fristgerecht an die Versicherung herausgeht, die jeweils gültigen Fristen sind dem vorliegenden Versicherungsvertrag zu entnehmen.

Welche Kosten sind für eine private Unfallversicherung einzuplanen?

In die Höhe des Jahresbeitrags spielt in erheblicher Weise die Höhe der festgelegten Versicherungssumme mit ein. Ausgehend von einem durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen von 30.000 Euro und dem Ratschlag der Experten, eine Versicherungssumme im Wert des fünffachen Bruttojahreseinkommens abzuschließen, lässt sich der resultierende Betrag von 150.000 Euro bereits für etwas mehr als 100 Euro im Jahr absichern. Auch für wenige Euro im Jahr lässt sich eine Unfallversicherung abschließen, die zugesicherten Leistungen bei einer Invalidität fallen in diesem Fall entsprechend niedriger aus. Einen wesentlichen Einfluss auf die Beitragshöhe hat die Einstufung in eine der Gefahrenklassen A oder B, für Kinder ist zudem ein geringerer Beitrag als für Erwachsene zu zahlen. Viele Versicherungen gewähren einen zusätzlichen Rabatt auf den Jahresbeitrag, wenn mehrere Familienmitglieder über den gleichen Vertrag zur Unfallversicherung abgesichert werden.

Wer kann nicht über die private Unfallversicherung abgesichert werden?

Der Schutz vor Unfällen ergibt für sämtliche Personengruppen vom Kleinkind bis zum Rentner einen Sinn, so dass die meisten Versicherer keine Ausschlüsse eines Personenkreises vornehmen. Als einzige Ausnahme sind Antragssteller zu sehen, die Aufgrund einer erheblichen, gesundheitlichen Einschränkung ein zu hohes Risiko mit sich bringen, im Alltag Opfer eines Unfalls zu werden. In der Praxis sind dies vorrangig Menschen mit einer starken geistigen Behinderung sowie erheblich pflegebedürftige Menschen, bei denen eine Einstufung in die Pflegestufe II oder III vorliegt.

Wo und wann gilt der Schutz der Unfallversicherung?

Der Schutz einer privaten Unfallversicherung gilt rund um die Uhr und im Regelfall auch rund um den Globus. Anders als der gesetzliche Unfallschutz, der auf der Arbeit oder auf den direkten Wegen vom Arbeitsplatz fort bzw. zum Arbeitsplatz hin gilt, umfasst die private Unfallversicherung auch Unfälle im Freizeitbereich. Je nach Versicherung und den hier angebotenen Tarifvarianten wird es möglich, einzelne Bereiche wie das berufliche oder private Umfeld gezielt aus dem Versicherungsschutz herauszunehmen, eine solche Entscheidung ist jedoch eher unüblich.

Wie unterscheiden sich Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung?

Der Unterschied zwischen der Unfallversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung spiegelt sich sowohl in der Art der gesundheitlichen Einschränkung wie in ihrer Dauer wider. Bei einer Unfallversicherung wird von einer akuten Einschränkung der Gesundheit ausgegangen, die ausschließlich Folge eines beruflichen oder privaten Unfalls ist. Zu den Kosten, die eine Unfallversicherung übernimmt, gehören Ausgaben für die Rehabilitation ebenso wie eine pauschale Leistung nach der Gliedertaxe, falls der Versicherte z. B. einen Arm oder ein Auge verliert. Für Leistungen aus der Unfallversicherung ist es dabei unerheblich, ob der Versicherte hierdurch eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit erleidet, in vielen Fällen kann dieser nach einigen Wochen oder Monaten wieder seiner Arbeit in gewohnter oder eingeschränkter Weise nachgehen.

Umgekehrt leistet eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausschließlich dann, wenn ein Arzt eine dauerhafte Unfähigkeit von mehr als sechs Monaten feststellt, so dass aus körperlichen, geistigen oder psychischen Gründen nicht mehr dauerhaft am gewohnten Arbeitsleben teilgenommen werden kann. Hierfür muss allerdings nicht zwingend ein Unfall der Grund gewesen sein, auch eine schwere Erkrankung kann zu Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung führen. Sollte lediglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen worden sein und der Versicherungsnehmer verliert in Folge des Unfalls einen Finger oder Arm, werden keinerlei Leistungen gewährt, falls der Versicherungsnehmer weiterhin berufsfähig ist.

Wann werden Leistungen aus der Unfallversicherung gewährt?

Im Wesentlichen entschädigt die Unfallversicherung dann, sobald eine Invalidität vorliegt, die Folge eines Unfalls ist. Von Invalidität wird dann gesprochen, wenn der gesundheitliche Zustand des Versicherungsnehmers sich auch ein Jahr nach einem Unfall nicht verbessert hat. Da nicht jede Invalidität in ihrem Grad der körperlichen oder geistigen Einschränkung gleichzusetzen ist, werden die von der Versicherung gewährten Leistungen meist prozentual ermittelt. Grundsätzlich besteht bereits dann ein Anspruch auf Versicherungsleistungen, wenn die Invalidität gerade einmal auf ein Prozent attestiert wurde. Dieser Fall tritt z. B. dann ein, wenn die Bewegungsfreiheit eines Arm-, Bein- oder Fingergelenks dauerhaft in minimaler Weise eingeschränkt wird.

Wer bestimmt über die Höhe der gewährten Leistungen einer Unfallversicherung?

Die Höhe der Unfallleistungen hängen von der im Versicherungsvertrag festgeschrieben Leistungssumme sowie vom Grad der festgestellten Invalidität ab, der durch den behandelnden Arzt ermittelt wird. Als wesentlicher Indikator für die Leistungshöhe fungiert dabei die sogenannte Gliedertaxe, in der eine Vielzahl von körperlichen oder geistigen Einschränkungen mit einem bestimmten Prozentsatz vermerkt sind. Tritt eine solche beim Versicherungsnehmer ein, erhält dieser eine Leistung in Höhe des zugehörigen Prozentsatzes, wobei dieser auf die grundlegend festgeschriebene Leistungssumme bezogen wird. Letztlich ist diese also die entscheidende Größe für einen mehr oder weniger leistungsstarken Tarif, auf eine ausreichende Höhe sollte unbedingt geachtet werden. Natürlich kann es nach einem schweren Unfall auch möglich sein, dass gleich mehrere Formen der Invalidität auftreten und somit die festgeschriebene Leistungssumme in vollem Umfang ausgezahlt wird.

Sind auch Extremsportarten und besondere Freizeitaktivitäten abgesichert?

Grundsätzlich wird es bei den meisten Versicherungen in Deutschland möglich, sogenannte Risiko-Sportarten mit in den Schutz der Unfallversicherung einzuschließen. Allerdings sollte sich der Versicherte darauf einstellen, dass dies zu einem höheren Jahresbeitrag führt, da offenkundig das Risiko eines Unfalls größer ist als bei einem Verzicht auf derartige Aktivitäten. Üblicherweise wird eine Ausführung solcher Sportarten beim Ausfüllen des Versicherungsantrags durch die Versicherung abgefragt, hier hat der potenzielle Versicherungsnehmer wahrheitsgemäß über die Ausübung entsprechender Risiko-Sportarten zu antworten. Sollten zu viele Risiken vorhanden sein, kann eine Versicherung den Antrag ablehnen, in den meisten Fällen kommt der Vertrag jedoch mit einem höheren Beitrag zustande. Je nach Gesellschaft kann es notwendig werden, den Versicherungsschutz in späteren Jahren zu erweitern, falls erst dann die Ausübung von Risiko-Sportarten regelmäßig vollzogen wird.

Ist eine private Unfallversicherung auch im Ausland gültig?

Grundsätzlich gilt der Schutz einer privaten Unfallversicherung rund um den Globus, d. h. auf Geschäftsreisen oder bei einem Auslandsurlaub mit der Familie kann sich der Versicherungsnehmer ebenfalls auf seine Unfallversicherung verlassen. Wichtig und in den meisten Verträgen so niedergeschrieben ist allerdings, dass sich der Versicherte lediglich temporär im Ausland aufhält, bei den meisten Verträgen wird eine Zeitspanne von sechs Monaten genannt. Verlagert der Versicherte hingegen dauerhaft seinen Wohnsitz ins Ausland, ist eher im neuen Heimatland eine eigenständige Unfallversicherung abzuschließen.

Welche Höhe ist bei der Versicherungssumme sinnvoll?

Grundsätzlich lässt sich bei einer privaten Unfallversicherung die Versicherungssumme frei wählen, bei verschiedenen Formen der Invalidität sollte berücksichtigt werden, das lediglich ein prozentualer Anteil der festgelegten Summe an den Versicherten ausgeschüttet wird. Die Festlegung einer geeigneten Versicherungssumme sollte folglich dem eigenen Lebensstandard entsprechen, der von Versicherungsnehmer zu Versicherungsnehmer abweicht. Viele Versicherungsexperten empfehlen als groben Anhaltspunkt, die Versicherungssumme wenigstens auf das Fünffache des Bruttojahresgehaltes des Versicherungsnehmers zu setzen.

Von welchen Faktoren hängt die Höhe der gewährten Versicherungsleistungen ab?

Als grundlegende Basis für die Versicherungsleistungen dient zunächst die vom Versicherten im Vertrag festgelegte Versicherungssumme. Je nach Schwere des Unfalls und Art der Invalidität gewährt die Versicherung Leistungen, die sich prozentual an der Versicherungssumme orientieren. Die Höhe des jeweils gewährten Prozentsatzes richtet sich nach der sogenannten Gliedertaxe, einer Aufstellung von diversen Formen der Invalidität, die der Versicherungsnehmer zu jederzeit und somit auch schon vor der Vertragsunterzeichnung einsehen kann. Die Gliedertaxen der Versicherungen in Deutschland sind nicht einheitlich, so dass sich vor dem Abschluss ein Vergleich verschiedener Versicherungen lohnt, um individuell besonders wichtige Risiken mit einem möglichst hohen Prozentsatz abzusichern.

Werden die Leistungen der privaten Unfallversicherung steuerfrei gewährt?

Ob eine Steuerbefreiung für die Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung vorliegt, hängt von der Art der Leistung ab. Bekommt der Versicherungsnehmer einmalig für eine bestimmte Unfallfolge eine Invaliditätssumme nach der Gliedertaxe ausgezahlt, ist dieser Geldbetrag nicht zu versteuern. Alternativ kann eine monatliche zu zahlende Invaliditätsrente festgelegt worden sein. Diese unterliegt der Steuerpflicht, allerdings ist nur der sogenannte Ertragsanteil zu versteuern.

Weitere Besonderheiten ergeben sich, wenn im Rahmen der Unfallversicherung Todesfallleistungen vereinbart wurden. Sollte eine Todesfallsumme an den Versicherungsnehmer ausgezahlt werden, ist dieser Betrag steuerfrei. Gehen Todesfallleistungen hingegen in das Erbvermögen des Verstorbenen über und werden somit auf die Erben verteilt, ist hierfür die Erbschaftssteuer nach den gegebenen Verwandtschaftsverhältnissen zu entrichten.

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