Fragen & Antworten zur Wohngebäudeversicherung

Auf Experte24 finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema Wohngebäudeversicherung. Falls trotzdem noch Unklarheiten bestehen, haben wir hier noch einmal die häufigsten Fragen zusammengefasst und verständlich beantwortet.

Sollten dennoch noch Fragen offen sein, nehmen Sie gerne persönlich Kontakt mit uns auf.

Nachricht schickenZurück zur Themenseite

FAQ für Haftpflichtversicherungen

Wie und wann kann die Wohngebäudeversicherung gekündigt werden?

Wie in vielen Versicherungssparten gilt auch bei der Wohngebäudeversicherung ein reguläres Kündigungsrecht von drei Monaten zum Ende eines jeden Versicherungsjahres. Unter Beachtung dieser Frist ist die Kündigung schriftlich beim Versicherer einzureichen und sollte vom Versicherungsnehmer unterschrieben werden. Wird die Kündigung nicht in der genannten Frist eingereicht, verlängert sich der Versicherungsvertrag um ein weiteres Jahr und kann erst nach dieser Zeitspanne gekündigt werden. Als Ausnahme von der regulären Kündigung gilt das Sonderkündigungsrecht, das sowohl vom Versicherungsnehmer wie von der Versicherung genutzt werden kann. Dieses Sonderkündigungsrecht bietet eine Kündigung mitten im Versicherungsjahr mit einer verkürzten Frist von vier Wochen, allerdings muss für das Ausnutzen dieser Option eine Änderung der Versicherungsbedingungen wie z. B. eine Beitragserhöhung angekündigt worden sein. Auch bei der Anmeldung eines Schadenfalls tritt das Sonderkündigungsrecht ein, wobei die Versicherungsgesellschaft einem Versicherten auf diese Weise ebenfalls kündigen kann, falls dieser innerhalb eines Versicherungsjahres zweimal Schadensersatz von seinem Versicherer einfordert.

Welcher Personenkreis sollte eine Wohngebäudeversicherung abschließen?

Eine Wohngebäudeversicherung ist eine sinnvolle Investition für sämtliche Eigentümer von Wohnimmobilien. Aus unvorhersehbaren Gründen wie z. B. Unwettern ist immer wieder mit kleinen und größeren Schäden am eigenen Wohngebäude zu rechnen, für die ohne eine Wohngebäudeversicherung aus der privaten Tasche aufgekommen werden muss. Grundsätzlich empfiehlt es sich hierbei, verschiedene Risiken wie Brände, Wasserschäden sowie Sturm- und Hagelschäden in einem kombinierten Tarif gemeinsam zu versichern, was auch im Jahresbeitrag günstiger ausfällt als der Vertragsabschluss über Einzelrisiken. Letztere Option steht jedem Versicherungsnehmer allerdings offen, so dass dieser ganz gezielt für sich überlegen kann, welche Risiken er mit in seinen Versicherungsschutz hineinnehmen möchte. Der Schutz der Wohngebäudeversicherung bleibt übrigens auch dann bestehen, wenn das entsprechende Haus den Eigentümer wechselt, wobei der neue Eigentümer mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen zu einem neuen Versicherungsvertrag nach eigenen Vorstellungen gelangen kann. Grundsätzlich empfiehlt ist es anzuraten, hiermit bis zum nächsten Versicherungsjahr zu warten, da für das fortlaufende Jahr bereits der Versicherungsbeitrag in kompletter Höhe durch den alten Eigentümer entrichten worden ist.

Was wird unter einer gleitenden Neuwertversicherung verstanden?

Die gleitende Neuwertversicherung ist eine Variante der Wohngebäudeversicherung, bei der eine Anpassung der Versicherungssumme automatisch vorgesehen ist. Sinn und Zweck der Regelung ist es, die Versicherungssumme zu jeder Zeit auf den tatsächlichen Wert des Hauses anzupassen, so dass entstandene Schäden stets in einer angemessenen Höhe voll ersetzt werden können. Sollte es im Schadensfall zu einer kompletten Zerstörung der Immobilie kommen, erhält der Versicherungsnehmer mit der gleitenden Neuwertversicherung die Sicherheit, einen Schadenersatz als tatsächlichen Wert des Gebäudes zu erhalten und so ohne Wertverlust den Neuaufbau einer Immobilie angehen zu können. Beim Abschluss einer solchen Wohngebäudeversicherung wird der Wert des Hauses mit seinen zahlreichen Komponenten genau durch den Versicherer geprüft, um direkt zu Beginn eine angemessene Versicherungssumme als Basiswert für die gleitende Neuwertversicherung anzusetzen. Selbstverständlich ist der Versicherung jede Veränderung am Haus mitzuteilen, das z. B. durch das Verlegen neuer Rohre oder einer neuen Dacheindeckung eine Wertsteigerung erfahren hat. Diese Wertsteigerung sollte sich in jedem Fall in der Versicherungssumme widerspiegeln.

Warum bieten unterschiedliche Versicherungen eine abweichende Versicherungssumme für das gleiche Gebäude?

Grundsätzlich setzt sich jeder Versicherungsvertrag aus zahlreichen Faktoren zusammen, bei einer Wohngebäudeversicherung sind dies die unterschiedlichen Schadensarten mit ihren jeweiligen Risiken und Wahrscheinlichkeiten. Diese Schadensrisiken werden von allen Gesellschaften nicht gleich eingeschätzt, schnell entstehen auf diese Weise Unterschiede in Versicherungssummen und somit auch in den Beitragshöhen des Versicherungsnehmers. Eine wesentliche Grundlage zur Ermittlung der Versicherungssumme stellt der Wertermittlungsbogen dar, der jedem Versicherungsantrag beiliegt und für die grundlegende Bemessung des Gebäudewertes herangezogen wird. Bei Ausfüllen dieses Dokumentes sollte der potenzielle Versicherungsnehmer sorgfältig vorgehen, da auch hier kleine Abweichungen beim Ausfüllen verschiedener Anträge schnell zu Unterschieden in den Versicherungssummen bei einzelnen Versicherern führen dürften. Sollten Zweifel über die korrekte Ermittlung der Versicherungssumme bestehen, empfiehlt sich das direkte Nachfragen beim jeweiligen Versicherer, um das Risiko einer Unterversicherung zu vermeiden.

Was ist im Fall eines Wohngebäudeschadens zu tun?

Bei Feststellung eines Wohngebäudeschadens ist es anzuraten, so zeitnah wie möglich die Versicherung hierüber in Kenntnis zu setzen. Hiervor sind allerdings sämtliche Maßnahmen durch den Versicherungsnehmer zu leisten, die der Entstehung noch größerer Schäden vorbeugen. Zu diesen Maßnahmen gehört z. B. das Schließen der Hauptwasserleistung des Gebäudes oder das Ausschalten der Stromversorgung. Sollte bei einem entstandenen Sturm- oder Feuerschaden eine eigene Regulierung nicht dem Schadensumfang entsprechen, sollte die Feuerwehr und bei Bedarf ein Notdienst gerufen werden. Für die spätere Abwicklung des Schadensfall bei der Wohngebäudeversicherung ist es zudem ratsam, Fotos vom Schadensort zu machen und so die entstandenen Schäden in vollem Umfang sauber zu dokumentieren.

Kann der Schutz einer Wohngebäudeversicherung unwirksam werden?

Grundsätzlich leistet die Wohngebäudeversicherung nicht, wenn ein Schaden auf grob fahrlässige oder absichtliche Weise herbeigeführt wurde. Ergänzend hierzu kann der Schutz einer Wohngebäudeversicherung auch dann unwirksam werden, wenn der Hauseigentümer nachlässig mit seinem Gebäude umgeht und z. B. Wartungsarbeiten und Reparaturen über lange Zeit hinweg nicht durchführen lässt. Die Versicherung erwartet von ihrem Versicherungsnehmer, dass dieser seine Immobilie in einem ordnungsgemäßen Zustand führt, um einen aktiven Beitrag z. B. zur Vermeidung von Strom- oder Wasserschäden zu leisten. Sämtliche Änderungen, die sich um das abgesicherte Gebäude ergeben, sind stets der Versicherung mitzuteilen, wobei es sich um den Austausch veralteter Wasserrohre durch ein neues Rohrsystem, das Einsetzen einer Einbauküche oder eine gewerbliche Nutzung eines früher privat genutzten Wohngebäudes handeln kann. Eine besondere Kontrolle nach den gesetzlichen und behördlichen Sicherheitsmaßstäben wird dann für einen umfassenden Versicherungsschutz notwendig, wenn das betreffende Gebäude über lange Zeit hinweg nicht genutzt wurde.

Was wird in der Wohngebäudeversicherung unter Rauchschäden verstanden?

Rauch im Sinne der Versicherungsverträge einer Wohngebäudeversicherung werden durch Geräte, Maschinen und Anlagen freigegeben, die sich sowohl in einem privat wie gewerblich genutzten Gebäude befinden können. Rauch kann z. B. durch Heizkörper und Wärmeanlagen, durch Kochstellen oder durch technische Geräte in einem Industriebetrieb freigesetzt werden. Sollte es durch die Rauchentwicklung zu einer Beschädigung von Wertgegenständen kommen, übernimmt eine Wohngebäudeversicherung den Schadenersatz, sofern Rauchschäden Teil des abgeschlossenen Tarifs sind. In vielen Fällen gilt dies automatisch bei der Hinzunahme der Absicherung von Brandschäden, bei manchen Versicherungen muss gesondert auf diese Vertragsoption geachtet werden.

Für wen ist der Schutz einer Wohngebäudeversicherung geeignet?

Grundsätzlich ist die Wohngebäudeversicherung die richtige Wahl für alle Eigentümer von Immobilien, unabhängig von einer privaten oder gewerblichen Nutzung. Aus dem Alltag als Eigentümer sind anfallende Kosten für Instandhaltungsmaßnahmen und Reparaturen bereits bekannt, diese können bei Schäden durch Brände, Leitungswasser- oder Sturmschäden schnell einen vier- oder fünfstelligen Betrag erreichen oder schlimmstenfalls die gesamte Immobilie zerstören. Durch eine Wohngebäudeversicherung lassen sich all diese Schadensrisiken finanziell an eine Versicherung weitergeben, um im Schadensfall die Kosten nach Zeitwert oder gleitendem Neuwert erstattet zu bekommen. Der Umfang einer Wohngebäudeversicherung lässt sich individuell durch den Versicherungsnehmer festlegen, ein Einschluss aller etablierten Risiken wie Brände, Frost- und Bruchschäden an Rohren sowie Hagel- und Sturmschäden muss somit nicht zwingend erfolgen. Auch ergänzende Vertragselemente wie Schäden durch Hochwasser, Erdrutsche oder Lawinen lassen sich nach eigenem Wunsch in die Wohngebäudeversicherung integrieren. Grundsätzlich ist es bei der Festlegung der Versicherungssumme und der Versicherungsbeiträge zu empfehlen, eher ein umfassendes Versicherungspaket als eine größere Zahl an Einzelverträgen abzuschließen.

Wie erfolgt der Schadenersatz bei einem Totalschaden?

Die Absicherung eines Totalschadens ist bei der Wohngebäudeversicherung Standard und tritt z. B. dann ein, wenn ein Brand das gesamte Wohngebäude zerstört. Der Schadensersatz, der bei einem Totalschaden durch den Versicherer gewährt wird, entspricht der Höhe des Neubauwertes einer entsprechenden Immobilie, die Kalkulation des Wertes orientiert sich dabei an den regionalen Immobilienpreisen im Moment vor dem Totalschaden. Üblicherweise gewährt die Versicherung zunächst die Auszahlung eines Zeitwertes, es bleibt daher vorerst ein Differenzbetrag zum echten Neuwert eines Gebäudes bestehen. Dieser Betrag wird erst dann beglichen, wenn die Versicherung den Vorsatz des Versicherungsnehmers erkennt, an dieser Stelle wieder ein neues Gebäude zu errichten. Sollte sich in dieser Phase herausstellen, dass die Wiederrichtung eines Gebäudes nur unter höheren Kosten möglich wird, übernimmt eine Wohngebäudeversicherung diese ebenfalls.

In welchen Fällen wird der Versicherungsschutz unwirksam?

Damit der Versicherungsschutz einer Wohngebäudeversicherung nicht unwirksam wird, darf der Schaden nicht aufgrund einer groben Fahrlässigkeit oder Nachlässigkeit entstanden sein. Damit dieser Fall nicht eintritt, sollte sich der Versicherungsnehmer an die Verhaltensregeln halten, die von der Versicherung gemeinsam mit der Police ausgegeben werden. Im Wesentlichen geht es darum, dass der Versicherungsnehmer seinen Pflichten als Hauseigentümer nachkommt, das Gebäude auf pflegliche Weise zu behandeln und hierbei regelmäßig Maßnahmen der Instandhaltung bzw. Wartung durchführt. Zudem ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, dem Versicherer sämtliche Änderungen am Gebäude zu melden, da dies einen Einfluss auf die auftretenden Risiken sowie die Versicherungssumme haben kann. Bereits temporäre Änderungen des Gebäuderisikos, z. B. beim Aufstellen eines Baugerüstes, sind der Versicherung anzuzeigen. Im Regelfall sind Änderungen am Gebäude mit einer Neukalkulation der Versicherungssumme verbunden, um eine Unterdeckung zu vermeiden, was im Umkehrschluss auch zu einem Anstieg des Versicherungsbeitrags führen kann.

Welche Leistungen werden von einer Wohngebäudeversicherung geboten?

Eine Wohngebäudeversicherung bietet einen finanziellen Schadensersatz für Beschädigungen an einem Wohngebäude, wobei das Gebäude mit seiner Adresse explizit im Versicherungsvertrag benannt werden muss. Der Versicherungsschutz gilt sowohl für ein Hauptgebäude wie sämtliche Nebengebäude und Garagen, zudem wirkt sich der Schutz auch auf fest verankerte Einbauten des Gebäudes wie z. B. eine Einbauküche aus. Nicht versichert sind frei bewegliche Objekte des eigenen Haushaltes bzw. des Haushaltes einer mietenden Partei, diese sind separat über eine Hausratversicherung abzusichern. Grundsätzlich werden auch Türen, Fenster, Markisen und fest verankerte Bodenbeläge zum Wohngebäude selbst gerechnet. Sollte eines dieser Elemente oder das Gebäude in seiner Grundsubstanz beschädigt worden werden, kommt die Wohngebäudeversicherung zwar für derartige Schäden, aber nicht zwingend für begleitende Aufräum- oder Abrissarbeiten auf. Bei vielen Verträgen besteht die Möglichkeit, derartige Kosten mit in den Schutz der Wohngebäudeversicherung zu integrieren und hierdurch eine umfassende Absicherung zu schaffen, Experten empfehlen hierbei für diese Zusatzkosten einen Umfang von fünf bis zehn Prozent der Versicherungssumme in den Vertrag einzuschließen.

Welche Leistungen bietet eine Wohngebäudeversicherung nicht?

Grundsätzlich erbringt der Versicherer dann keine Leistung, wenn ein Schaden durch den Versicherungsnehmer grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt wurde. Elementarschäden, Brände oder Wasserschäden werden nach der Schadensmeldung genauer überprüft und z. B. dann als grob fahrlässig eingestuft, wenn der Versicherungsnehmer im Wissen um eine mögliche Gefahrensituation sein Wohngebäude über Tage oder Wochen hin verlässt. Sollte sich das betreffende Haus erst im Aufbau befinden oder der Versicherungsnehmer einen Umbau vornehmen, wird auch für derartige Aktionen der Versicherungsschutz nicht gewährt. Weiterhin sind keine frei beweglichen Objekte eines Haushaltes oder Wohngebäudes abgesichert, falls diese ein Mieter mit in das Gebäude hineingebracht hat – für deren Absicherung ist durch die mietende Partei eine Hausratversicherung abzuschließen. Abschließend gibt es eine Reihe von Leistungen, die nicht standardmäßig zum Schutz einer Wohngebäudeversicherung gehören, jedoch individuell eine Rolle spielen und gegen einen geringen Zusatzbeitrag gesondert abgesichert werden können. Hierzu zählen im deutschen Versicherungswesen vorrangig Elementarschäden mit einem regionalen Bezug, beispielsweise Hochwasserschäden sowie Schäden nach Lawinen und Erdrutschen.

Bei welchen Schadensarten wird ein Schadenersatz gewährt?

Für welche Schadensformen eine Wohngebäudeversicherung einen Schadensersatz erbringt, lässt sich nach individuellen Vorlieben des Versicherungsnehmers im Versicherungsvertrag festhalten, etabliert sind hierbei vor allem drei Formen von Schäden. Zum einen ist die Absicherung von Schäden im Brandfall üblich, der Brand kann hierbei z. B. in Folge eines Blitzeinschlags oder einer Explosion entstanden sein. Zum zweiten sind Sturm- und Hagelschäden standardmäßige Vertragselemente der Wohngebäudeversicherung, auch Schäden an Antennenanlagen oder Regenrinnen gehören üblicherweise zu diesem Schutz. Sollte ein Sturmschaden entstanden sein, erbringt die Versicherung allerdings nur dann einen Schadenersatz, wenn der Schaden bei einer Sturmstärke von acht oder mehr nach Beaufort-Skala entstanden ist. Als drittes ist die Absicherung von Leitungswasserschäden etabliert, vor allem in Wohnregionen, die über sehr kalkhaltiges Wasser verfügen und in denen somit begünstigte Bedingungen für Rohrschäden bis hin zum Rohrbruch herrschen. Die Wohngebäudeversicherung kommt hierbei nicht nur für Schäden an Rohren, sondern auch an Schläuchen und weiteren Zuleitungssystemen auf, die für einen Wasserschaden im versicherten Wohngebäude verantwortlich sind.

Was wird im Schadensfall von der Wohngebäudeversicherung bezahlt?

Ist ein Brand-, Leitungswasser- oder Sturmschaden entstanden, übernimmt die Versicherung sämtliche Reparaturkosten, die zur Instandsetzung des geschädigten Gebäudes aufgebracht werden müssen. Viele Verträge zur Wohngebäudeversicherung bieten ergänzende Leistungen, die auf die Umstände von Aufräumarbeiten und Reparatur eingehen. Beispielsweise kann die Übernachtung des Wohneigentümers in einem Hotel kostentechnisch erstattet werden, falls über den Zeitraum der Aufräumarbeiten sowie der Reparatur das Bewohnen des Gebäudes nicht möglich wird. Bei der Wertbestimmung wird dann der Neuwert der Immobilie für die Versicherungssumme und den gewährten Schadensersatz herangezogen, wenn sich der Versicherungsnehmer für eine gleitende Neuwertregelung entschieden hat.

Wie wird die Höhe der Versicherungssumme bemessen?

Die meisten Versicherungen arbeiten bei der Wohngebäudeversicherung mit verschiedenen Tarifzonen, in die das zu versichernde Gebäude nach einer Vielzahl von Kriterien eingeordnet wird. Zu den wesentlichen Kriterien gehören hier beispielsweise die Beschaffenheit und der Baustil des Hauses, beispielsweise bringen Fachwerk- oder Reetdachhäuser ein höheres Brandrisiko als klassische Steinhäuser mit einer üblichen Dacheindeckung mit sich. Natürlich spielt in die Versicherungssumme wesentlich mit ein, welche Risiken durch den Versicherungsnehmer überhaupt abgesichert werden sollen, die Wohngebäudeversicherung bietet die Möglichkeit, aus verschiedenen Einzelelementen zu wählen und diese zu einem Versicherungspaket zusammenzustellen. Zu den etabliertesten Risiken, die einzeln oder im Paket abgeschlossen werden, gehören der Schutz vor Bränden, vor Leitungswasserschäden sowie vor Sturm- und Hagelschäden. Des Weiteren spielt in die Versicherungssumme ein, ob es sich um ein gewerblich oder privat genutztes Gebäude handelt, da im ersteren Fall das Gebäude nachts üblicherweise leer steht und somit höhere Risiken mit sich bringt. Letztlich wird in die Versicherungssumme mit eingerechnet, ob bei einem Schadensfall der Zeitwert oder der gleitende Neuwert angerechnet werden soll.

Lohnen sich zusätzliche Einschlüsse in die Wohngebäudeversicherung?

Pauschal kann nicht für oder gegen zusätzliche Einschlüsse in die Wohngebäudeversicherung plädiert werden, entscheidet sind hierbei vor allem die örtlichen Gegebenheiten des Gebäudes. Viele Einschlüsse, die von den Versicherern in Deutschland angeboten werden, beziehen sich auf zusätzliche Elementarschäden, mit denen je nach Wohnregion stärker zu rechnen ist. Befindet sich das Gebäude in unmittelbarer Küstennähe oder an einem Fluss, ist der Einschluss von Hochwasserschäden ebenso sinnvoll wie von Erdrutschen oder Lawinenschäden bei einem Gebäude in einer Gebirgsregion. Die Hinzunahme von Überspannungsschäden kann dann einen Sinn ergeben, wenn sich im Gebäude zahlreiche und hochwertige Elektronikartikel befinden, die bei einem Blitzschlag zerstört werden könnten. Letztlich ist zu berücksichtigen, dass Auf- und Umbauphasen nicht unter den Schutz einer gewöhnlichen Wohngebäudeversicherung fallen. Auch dieses Risiko kann zusätzlich in den Versicherungsschutz integriert werden, was bei Plänen für häufigere Umbauten und Erweiterungen eines Gebäudes anzuraten ist.

Leistet die Wohngebäudeversicherung, wenn das Erdreich des Gebäudes dekontaminiert?

Sollte es zu einer Kontaminierung des Erdbodens rund um das Wohngebäude gekommen sein, übernimmt die Wohngebäudeversicherung in vielen Fällen die hiermit verbundenen Kosten, allerdings müssen hierfür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst muss die Kontaminierung des Bodens eindeutig nach einem Schaden entstanden sein, die Dekontamination des Erdbodens muss spätestens neun Monate nach Eintritt des Schadens bei der Versicherung gemeldet werden. Zudem ist es für sämtliche Versicherer wichtig, dass die Dekontamination behördlich angeordnet wurde, woraufhin der Versicherer sowohl die Kosten für die Untersuchung des Erdreichs wie für sämtliche Gegenmaßnahmen zur Wiederherstellung eines intakten Bodens übernimmt. Die Kosten für allgemeine Aufräumarbeiten werden hingegen nicht übernommen, es sei denn, derartige Arbeiten ergeben sich automatisch aus der Beseitigung des zuvor am Gebäude entstandenen Schadens und eine entsprechende Tarifoption wurde im Vertrag zusätzlich eingeschlossen.

Werden Einbruchschäden durch die Wohngebäudeversicherung übernommen?

Die meisten Tarife zur Wohngebäudeversicherung schließen Einbruchschäden mit ein, hiermit ist die Kostenübernahme für Schäden gemeint, die im Rahmen eines Einbruchs an Fenstern, Türen, Rollläden oder einer Einbauküche entstanden sind. Mit diesem Versicherungsschutz sollte nicht die Absicherung des Hausrats verwechselt werden, der bei einem Einbruch entwendet oder demoliert wurde. Für derartige Schäden an frei beweglichen Objekten muss der Eigentümer bzw. ein Mieter eine zusätzliche Hausratversicherung abschließen.

Gewährt die Wohngebäudeversicherung Schadenersatz bei Graffiti?

Grundsätzlich werden die Kosten für die Beseitigung von Graffiti übernommen, sofern diese auf die Außenfassade eines Hauses, sprich auf das Mauerwerk sowie Fenster, Türen und Verputzungen des Gebäudes aufgetragen wurden. Bei den meisten Versicherungen ist hierbei eine Einschränkung für Graffiti und Zeichnungen bis zu einer Höhe von maximal 3,5 Meter übernommen. Ausgeschlossen werden hierbei Verschmutzungen der Außenfassade, die selbst durch eine Reinigungsaktion entstanden sind, ebenso wie Graffiti und andere Markierungen, die in Zeiten von Kriegen und Unruhen aufgetragen werden. Bei den meisten Versicherungsverträgen gibt es zusätzliche Ausschlüsse, die sich vorrangig auf die Art des Materials der Außenfassade beziehen, beispielsweise wird von vielen Versicherungen Weichholz ausgeschlossen.

Werden Hotelkosten durch die Wohngebäudeversicherung übernommen?

Je nach Art des Schadens an einem Wohngebäude kann die Situation auftreten, dass dieses für die Phase der Aufräumarbeiten und Reparatur nicht bewohnt werden kann. Beispielsweise kann dies für den Wohn- und Schlafbereich unter dem Dachboden gelten, bei dem das Dachwerk durch einen umgefallenen Baum beschädigt wurde. Sind die Bewohner des Gebäudes deshalb gezwungen, für ein oder mehrere Nächte in einem Hotel unterzukommen, werden die Kosten hierfür durch die abgeschlossene Wohngebäudeversicherung übernommen. Hierbei gilt die Kostenübernahme ausschließlich für die reine Übernachtung, weitere Extras wie Verpflegung oder Telefonkosten übernimmt der Versicherer nicht. Sofern eine Bewohnbarkeit der Immobilie wieder gegeben ist, wird die Kostenübernahme durch die Versicherung sofort wieder eingestellt.

Sind Wohngebäudeschäden bei inneren Unruhen mitversichert?

Grundsätzlich sind bei vielen Versicherern in einer Wohngebäudeversicherung Schäden nach inneren Unruhen mitversichert. Bei derartigen Schäden liegt ein sogenannter öffentlich-rechtlicher Entschädigungsanspruch vor, der je nach Art des Schadens und gesetzlicher Lage in einem geringen Umfang auch von staatlicher Seite aus eine Entschädigung erwarten lässt. Um sich nicht alleine auf diese zu verlassen, ist der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung mit diesem Vertragselement ebenfalls empfehlenswert.

Ist die Absicherung von Mietausfällen möglich?

Bei Gebäuden oder Wohnungen, die privat genutzt werden, ist eine Absicherung von Mietausfällen in der Wohngebäudeversicherung nicht üblich. Anders ist es bei der gewerblichen Nutzung von Gebäuden, hier findet die Kostenübernahme durch viele Versicherungen statt. In welcher Form und in welchen Höhen eine Erstattung stattfindet, richtet sich sowohl nach der Größe der Räumlichkeiten wie dem jeweiligen Gewerbe.

Werden Rückreisekosten durch die Wohngebäudeversicherung übernommen?

Die sogenannten Rückreisekosten werden bei den meisten Standardverträgen der Wohngebäudeversicherung erstattet, sofern der Versicherungsnehmer für einen am Gebäude eingetretenen Schadensfall aus seinem Urlaub vorzeitig zurückkehren muss. Als Urlaub wird dabei bei den meisten Versicherungen eine Reisezeitraum gewertet, der länger als vier Tage und maximal acht Wochen dauert. Die Art der Rückreise sollte in der Wahl des Transportmittels sowie der Rückreisestrecke zum Aufwand im Verhältnis stehen, ansonsten übernimmt die Versicherung nur einen Teil der entstandenen Rückreisekosten. In vielen Fällen werden auch die Zusatzkosten übernommen, die zur Ermittlung des Urlaubsortes und zur Auffindung des Versicherungsnehmers ebendort entstehen. Unabhängig vom Aufenthaltsort sollte der Versicherungsnehmer unmittelbar den Kontakt zu seiner Versicherung suchen, sofern er von einem Schadensfall am entsprechenden Gebäude erfahren hat.

Sind Schäden nach einem Überschallknall abgesichert?

Das Durchbrechen der Schallmauer wird von Flugzeugen und anderen Flugkörpern erreicht, die sich schneller als die Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Im Moment des Durchbrechens der Schallmauer entsteht der Überschallknall und hierbei eine Druckwelle, die zu Schäden an Gebäuden führen können. Derartige Schäden lassen sich bei einer Wohngebäudeversicherung gesondert absichern und werden bei den meisten Anbietern als Schäden durch Überschall bezeichnet. Bei manchen Versicherungen sind derartige Schäden bereits in vielen Standardverträgen mit eingeschlossen, bei anderen muss die Absicherung von Schäden durch Überschall gesondert vorgenommen werden.

Übernimmt die Wohngebäudeversicherung auch Schäden durch unbemannte Flugkörper?

Grundsätzlich werden Schäden durch unbemannte Flugkörper durch die Wohngebäudeversicherung mit abgedeckt. Hiermit sind Schäden gemeint, bei denen der Flugkörper mit dem Gebäude ganz oder teilweise kollidiert ist, beispielsweise nach einem Absturz oder Aufprall. Für die Gewähr von Versicherungsleistungen muss nicht der gesamte Flugkörper für den Schaden verantwortlich sein, auch Einzelteile eines zuvor zerstörten Flugkörpers berechtigen im Regelfall zu einem Schadenersatz.

Sind Ableitungsrohre innerhalb eines Gebäudes durch die Wohngebäudeversicherung abgesichert?

Grundsätzlich sind alle Ableitungsrohre in einem Wohngebäude bei Standardverträgen mit abgesichert und gehören dabei in den Bereich der sogenannten Leitungswasserschäden. Sollte z. B. durch Frost- oder Bruchschäden das Wohngebäude beschädigt werden, übernimmt die Versicherung den hiermit verbundenen Schadenersatz. Ein Versicherungsschutz wird allerdings dann nicht gewährt, wenn die Installation der Ableitungsrohre ausschließlich einem gewerblichen Zweck diente.

Gehören Ableitungsrohre außerhalb eines Wohngebäudes zum Versicherungsschutz?

Für eine Wohngebäudeversicherung macht es keinen Unterschied, ob die Ableitungsrohre eines Gebäudes innerhalb oder außerhalb des Wohngebäudes anzutreffen sind, sofern sich die außen verlegten Rohre weiterhin auf dem versicherten Grundstück des Versicherungsnehmers befinden. Ähnlich wie bei innerhalb eines Gebäudes verlegten Ableitungsrohren wird allerdings kein Versicherungsschutz durch die Wohngebäudeversicherung gewährt, wenn die Installation des Ableitungssystem alleine für eine gewerbliche Nutzung vorgenommen wurde.

Sind die Armaturen eines Gebäudes mitversichert?

Armaturen sind teilweise mit durch die Wohngebäudeversicherung abgesichert, wobei auch nach der Schadensart unterschieden wird. Im Falle von Bruchschäden werden Wasserhähne, Filteranlagen oder zugehörige Ventile von nahezu allen Versicherungen im Schadensfall erstattet, sofern ein Tarif im Bereich Leitungswasserschäden abgeschlossen wurde. Für Frostschäden übernimmt die Versicherung allerdings keine Kostenübernahme für die Armaturen. Grundsätzlich vom Schadensersatz ausgeschlossen sind Armaturen, die einer täglichen Nutzung durch den Menschen ausgesetzt sind und aufgrund des Umgangs größere Risiken eines Schadens mitbringen, beispielsweise Toiletten, Waschbecken, Badewannen, Duschkabinen oder Armaturen von Heizkörpern und -anlagen aller Art.

Werden Schäden auch bei defekten Wasserbetten oder zerstörten Aquarien übernommen?

Sollte sich der Versicherungsnehmer bei seiner Wohngebäudeversicherung für das Tarifelement der Leitungswasserschäden entschieden haben, kann er mit einer Kostenübernahme für ein defektes Wasserbett ebenso wie ein nicht fahrlässig oder mutwillig zerstörtes Aquarium rechnen. In beiden Fällen wird davon ausgegangen, dass der Austritt des Leitungswassers entgegen seiner eigentlichen Bestimmung erfolgt ist, wodurch für die Versicherung die Grundlage der Leistungsgewähr erfüllt ist.

Übernimmt die Wohngebäudeversicherung Schäden an Fußbodenheizungen?

Bei den meisten Versicherungen gehören Schäden an Fußbodenheizungen standardmäßig zu den Vertragselementen, bei denen nach einer Beschädigung mit Schadensersatz gerechnet werden kann. Hierbei werden vom Versicherungsschutz sowohl Schäden umfasst, die in Folge der Nutzung der Fußbodenheizungen entstanden sind, ebenso wie Schäden, die an der Fußbodenheizung selbst vorliegen. In welcher Form das Tarifelement in eine Wohngebäudeversicherung mit eingeschlossen wurde, sollte allerdings individuell vor der Vertragsunterschrift überprüft werden.

Werden weitere Heizflüssigkeiten außer Wasser mit vom Versicherungsschutz bedacht?

Der Einsatz von Klima- und Wärmepumpen sowie der Aufbau von Solaranlagen zur Beheizung oder Stromversorgung eines Wohngebäudes hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, Versicherungsverträge im Bereich der Wohngebäudeversicherung gehen standardmäßig hierauf ein. Werden die oben genannten Technologien zum Beheizen eingesetzt, erfolgt die Gewähr von Schadensersatz beim Austreten von Ölen, Kühlmittel, Kältemitteln und weiteren Chemikalien, die für den Betrieb der genannten Anlagen benötigt werden. Die Absicherung erstreckt sich hierbei auf Frost- sowie Bruchschäden, wie bei Ableitungsrohren wird dabei üblicherweise nicht zwischen Komponenten innerhalb oder außerhalb des betroffenen Gebäudes unterschieden. Damit ein Schadensersatz gewährt wird, sind allerdings zwei Voraussetzungen zu erfüllen: Zum einen müssen die außen angebrachten Komponenten weiterhin auf dem versicherten Grundstück liegen, zum anderen darf die Errichtung der genannten Anlagen nicht alleine einem gewerblichen Zweck dienen.

Bietet die Wohngebäudeversicherung einen Schutz vor Regenwasser?

Um einen Schadensersatz bei Schäden durch Regenwasser zu erhalten, ist zu prüfen, wo das entsprechende Rohrsystem zur Ableitung des Regens verlegt wurde. Handelt es sich um ein Ableitungssystem innerhalb des Hauses und treten hier Frost- oder Bruchschäden ein, ist das Regenwasser mit Leitungswasser gleichzusetzen, so dass eine Leistungsgewähr nach einem Tarif über Leitungswasserschäden erfolgt. Umgekehrt werden keine Kosten durch die Versicherung übernommen, wenn das Regenwasser außen am Gebäude abgeführt wird, z. B. also bei Beschädigungen von Dachrinnen oder äußeren Abflussrohren.

Ersetzt die Wohngebäudeversicherung den entstandenen Wasserverlust?

Wird ein Rohrbruch zu spät erkannt und kann das Wasser erst nach Minuten oder Stunden abgestellt werden, geht hierdurch eine große Menge an Wasser verloren, die dem Hauseigentümer allerdings von den Stadtwerken oder einem sonstigen Energieanbieter in Rechnung gestellt werden. Dieser sogenannte Wasserverlust ist üblicherweise im Schutz einer Wohngebäudeversicherung mit enthalten, sofern sich der Versicherungsnehmer für eine Absicherung von Leitungswasserschäden entschieden hat.

Welche Bedeutung hat die Feuer-Rohbauversicherung?

Eine gewöhnliche Wohngebäudeversicherung bietet keine Leistungen, wenn sich das betreffende Gebäude gerade erst im Aufbau oder in Umbaumaßnahmen befindet. In beiden Fällen ist es üblich, die Baustoffe auf dem Gelände des Gebäudes zu deponieren, wodurch eine erhöhte Brandgefahr bei der Lagerung ausgeht. Mit der Feuer-Rohbauversicherung lässt sich dieses Brandrisiko gezielt durch die Versicherung abdecken, wobei ein solcher Versicherungsschutz üblicherweise nur für maximal ein Jahr gewährt wird. Der Schutz endet, sobald sich das Haus nicht mehr in der Bauphase befindet und bezugsfertig ist, der eingetretene Zeitpunkt muss der Versicherung unverzüglich gemeldet werden. Hiernach ist es nur noch möglich, Brandschäden ebenso wie andere Schadensarten über eine gewöhnliche Wohngebäudeversicherung abzusichern.

Wird die Entfernung umgestürzter Bäume durch die Wohngebäudeversicherung bezahlt?

Wer in seiner Wohngebäudeversicherung einen Schutz vor Sturmschäden genießt, bekommt durch die Versicherung auch den Abtransport eines umgestürzten Baumes vom eigenen Grundstück bezahlt. Hierbei muss es sich nicht um einen ganzen Baum handeln – auch die Entfernung von großen und schweren Ästen wird kostentechnisch übernehmen, sofern diese nicht selbst durch den Versicherungsnehmer durchgeführt werden kann. Die Kosten für den Abtransport werden üblicherweise nicht übernommen, wenn es sich um abgestorbene Äste oder Bäume gehandelt hat.

Zahlt die Wohngebäudeversicherung für Rohrleitungssysteme, die nicht auf dem Grundstück liegen, aber der Wasserversorgung dienen?

Auch wenn Zu- oder Ableitungsrohre nicht auf dem eigenen Grundstück liegen, jedoch in das Versorgungssystem des eigenen Gebäudes mit eingebunden sind, fallen diese unter den Schutz einer Wohngebäudeversicherung. Damit mit einem Schadensersatz gerechnet werden kann, überprüft die Versicherung nach Eintritt des Schadensfall allerdings zwei Voraussetzungen. Zum einen muss der Schaden als klassischer Frost- oder Bruchschaden entstanden sein, zum anderen darf die Errichtung der jenseits des Grundstücks verlegten Rohrsysteme nicht einem gewerblichen Zweck gegolten haben.

Sind auch Wasserrohre versichert, die nicht direkt der individuellen Wasserversorgung dienen?

Auf vielen Grundstücken befinden sich Wasserzuleitungsrohre sowie Heizungsrohre, die nicht der eigenen und direkten Versorgung dienen. Auch diese Rohre werden üblicherweise durch den Schutz einer Wohngebäudeversicherung mit erfasst. Beim Schadensersatz achtet die Versicherung darauf, ob die Beschädigung als klassischer Frost- oder Bruchschaden entstanden ist, zudem dürfen die Rohre wie beim Wohngebäudeschutz üblich nicht zu Zwecken einer gewerblichen Nutzung errichtet worden sein.

Haben Sie eine Frage?

Markus Hahn
Markus Hahn – Versicherungsexperte

Mein Team und ich beantworten sie gerne.
Sie erreichen uns montags bis freitags
von 09 Uhr bis 19 Uhr.

Kostenlose Experten-Beratung
089 / 45 206 79 0
Mo. – Fr. 09:00 – 19:00 Uhr

Sie haben eine Frage?
Ich helfe Ihnen gerne weiter!
Nutzen Sie einfach unseren E-Mail-Service:

Email schreiben

Sie haben weitere Fragen?

Nutzen Sie unser Kontaktformular und schreiben Sie uns Ihre Fragen. Wir beantworten Sie gerne.